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Dörte Dietrich Florale Neuschöpfungen

Mit grosser Aufmerksamkeit bewegt sich Dörte Dietrich durch die Natur aller Jahreszeiten. Im Zentrum ihrer Arbeit steht der unerschöpfliche Formen- und Farbenreichtum der Pflanzenwelt. Der Kreislauf von Werden und Vergehen in seinen verschiedenen Entwicklungsstadien ist die Quelle ihrer Inspiration, aus der sie schöpft.
Portrait_do_rte_dietrich Kapseln und Kelche sowie aus der Fläche getriebene, ziselierte und emaillierte Formen wachsen in ihren Schmuckstücken zu neuen plastischen Gebilden mit floralem Charakter. Sie formulieren eine Abstraktion der natürlichen Vorlage, die mal dekorativ und niedlich, mal raumgreifend und sperrig geraten kann.
Das konkret Florale verwandelt Dörte Dietrich durch ihre Manipulationen zu eigensinnigen Schmuckkreationen. Mal dominiert das Illustrative bizarrer Strukturen, dann wieder die Geometrie präziser Faltungen, das Plakative satter Emaillefarben oder die Verfremdung als florale Neuschöpfung ihrer Fantasie. In einem aufregenden und sinnlichen Verwandlungsprozess bewahrt sie die Nähe zur Natur oft mehr emotional als formal. Getragen werden diese Stücke zu einem Statement natürlicher Künstlichkeit oder künstlicher Natürlichkeit.

Dörte Dietrich verfolgte seit 1989 einen klassischen Ausbildungsweg zur Goldschmiedin. Nach der Lehre folgte ein Studium im Fachbereich Schmuck-Design an der Fachhochschule Heiligendamm und schliesslich, bis zum Diplom 2002 das Studium bei Prof. Dorothea Prühl im Fachgebite Schmuck an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. Ihre freiberufliche Arbeit als Schmuckgestalterin nahm sie zuerst in Berlin, seit 2006 in Leipzig auf – verbunden mit einer zunehmend lebhaften Ausstellungstätigkeit und wachsendem Erfolg für ihren so ausdrucksstarken Schmuck.