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Pia Baastrup Faltschiffchen Porzellan

Die vielen Blicke über den Sund vor ihrer Werkstatt-Tür in Kopenhagen müssen Pia Baastrup nachhaltig inspiriert haben. Ihr feines Porzellangeschirr eignet sich nicht nur zur Pflege vielerlei Esskulturen. Und es weckt auch die Erinnerung an Kindertage in denen man selbst gefaltete Papierschiffchen auf fantasievolle Reisen schickte.

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Man hätte es fast vermuten können: Pia Baastrup faltet die Modelle für ihre Porzellanentwürfe aus Papier. Es hat die gleiche Transparenz und Leichtigkeit wie ihre Porzellanobjekte wenn sie gebrannt sind.

Doch auch die Porzellanmasse wird fein ausgerollt wie ein Kuchenteig, zurecht geschnitten und dann wie ein Papierbogen gefaltet. Das erfordert bei diesem eigenwilligen Material einiges an Fingerspitzengefühl. Dort wo die einzelnen Porzellanflächen zusammengefügt sind bilden sich Konturen als ein feines Muster. Jedes Stück wird einzeln von Hand gearbeitet, womit sich innerhalb der Serie minimale Abweichungen der einzelnen Stücke ergeben. Pia Baastrup braucht ungefähr drei bis vier Mal so viel Zeit um ein Objekt herzustellen, als wenn sie das Porzellan giessen oder drehen würde.

Ihre exklusiven Porzellane können vielfältige Funktionen erfüllen und kommen damit den Bedürfnissen einer internationalen Küche sehr entgegen. Ein weiteres starkes Argument ist ihre Dekorativität und das leicht weltläufige Flair, dass diese Objekte verbreiten, die nach einem lässig-spielerischen Umgang verlangen.