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Ilka Bruse im Paradiesgarten

In ihren Schmuckstücken verwandelt Ilka Bruse Inspirationen aus Flora und Fauna zu verspielten Abstraktionen. Feingold- und Silberelemente kombiniert sie mit kleinen Bildern oder mit Mustern auf bemaltem Papier, Edelsteinen und Perlen. Eine kleine Poesie ist der ständige Begleiter ihres Schmucks.

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Ilka Bruse hat ihren so improvisiert und spielerisch anmutenden Stil inzwischen mit beeindruckender Perfektion verfeinert. Das was in frühen Jahren fast als kindlich-mutige Experimentierfreude daher kam ist heute eine pointiert erzählte kleine Geschichte - sofern man es zulässt, dass Schmuckstücke eine Geschichte erzählen dürfen. Wäre Ilka Bruse nicht Goldschmiedin wäre sie vielleicht Illustratorin geworden? Die Poesie einer gehäkelten Kette, in deren Maschen sich hier und da ein kleines Edelsteinchen, Korallenstückchen oder ähnliches verfangen hat. Die Anhänger, immer ein wenig schief, immer ein wenig assoziativ in der Form - genauso wie die Umrisse der Ohrgehänge.

Fantasievolle Spontanität spricht aus diesen Schmuckstücken, die vor allem ihre eigene Schönheit und die Schönheit ihrer Motive feiern. Gewiss strahlt diese auf ihre Trägerin ab!

Ilka Bruse schloss ihr Studium in Metallgestaltung in Hildesheim als Diplomdesignerin FH ab und machte ihre Gesellenprüfung im Goldschmiede-Handwerk. Seit 1993 arbeitet sie freiberuflich und stellt ihren Schmuck auch international mit großem Erfolg aus.