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Julia Reymann Wie gewachsen

Julia Reymanns Ausgangsmaterial ist Draht aus Edelmetallen. Sie windet Ringe zu lebhaften Miniatur-Kränzen, die sie durch kleine Perlen oder Linsen auflockert. Diese werden in Silber gegossen, sodass sich der Kontrast der Strukturen noch intensiviert. Die runden Erhebungen polieren sich beim Tragen und funkeln wie kleine Edelsteine aus der matten Netzstruktur des Silberringes.

Portrait_portrait_reymann

Ganz neu sind massive Ringe, deren Struktur sich wie blubbernde Blasen aus Silber um den Finger legen oder die die kristalline Struktur gewachsener Minerale zitieren. Die Schmuckstücke von Julia Reymann wirken wie die eigenen Entwürfe von Mutter Natur. Sie zitiert kristalline Strukturen und gewachsene Formen mit der Anmutung gewachsener Beeren, Früchte und Schoten. Filigrane Geflechte bilden einen Ring. Die Edelmetalle wechselspielen in der Kombination polierter und strukturierter Elemente. Der zarte Charakter diese Schmuckstücke wirkt wie ein Loblied auf die Feinsinnigkeit der Natur, so abstrakt und fantasievoll wie ein Kind es, ins Spiel versunken anstimmen würde.

Die 1979 in Bremen geborene Julia Reimann studierte an der HAWK in Hildesheim Metallgestaltung. Nach einem Auslandsemester am Camberwell College of Art in London im Jahr 2002 gewann sie 2003 den Wettbewerb Form und Reproduktion / Modulare Systeme, der Münchow GbR, Berlin und arbeitet seit 2004 als freischaffende Schmuckdesignerin in Berlin.