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Ann van Hoey Terracotta Ferrari

In den Werken der belgischen Keramikkünstlerin Ann van Hoey ergibt sich alles aus einer makellosen Ordnung und geometrischen Logik. Selbst die Origami-artigen Einschnitte, die die reine Form des Kreises oder der Kugel unterbrechen, zeigen die Absicht Vollkommenheit, und damit einen neuen Purismus anzustreben.
Portrait_ann_van_hoey Mit trügerischer Leichtigkeit führt Ann van Hoey erfolgreich ihre eigene, neue Ordnung und neue Logik der klaren, puren Linie in die Gefässkunst ein. Ihre technisch einwandfreien Ergebnisse verführen mit einem schlichten, ästhetischen Purismus.

In der Gefäss-Serie "Terracotta Ferrari" kombiniert Ann van Hoey das traditionelle Handwerk der Gefässherstellung mit einem der luxuriösesten Statussymbole der modernen Gesellschaft, dem  Ferrari. Der hochglänzende rote oder gelbe Lack eines Ferrari Formel1 Wagens dient einzig dazu die Konsumenten zu verführen. Hier jedoch fordert die unerwartete Kombination reiner Handwerkskunst mit dem Gipfel kapitalistischen Konsums den Betrachter heraus über die Balance zwischen Tradition und Fortschritt nachzudenken.

Ann van Hoey fand erst spät ihre Berufung zur Keramikkünstlerin, nachdem sie über zwei Jahrzehnte in der Wirtschaft tätig war. 2006 schloss sie ihre Ausbildung zur Keramikerin am Institute of Arts and Crafts im belgischen Mechelen ab. Mit einer klaren gestalterischen Vision machte sie sich zielstrebig auf den Weg, als eine der heute renommiertesten Künstlerinnen in diesem Fach, international große Aufmerksamkeit mit ihren Werken zu erregen. Viele große Preise, Solo- und Gruppen-Ausstellungen in den international anerkanntesten Galerien und Museen prägen die Karriere der als Keramikerin noch jungen Künstlerin.